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Daseinsvorsorge in Stadt und Land:
Wie werden wir innovativer?

Abschlusskonferenzen der Innovationsgruppe UrbanRural SOLUTIONS

am 06. Februar 2019 in Köln und
am 26. Februar 2019 in Göttingen

Was können wir tun, damit die Menschen einer Region auch künftig gut versorgt sind? Wie gut kommen sie zur Arztpraxis, zum Kindergarten oder zur Schule? Finden sie dort auch einen Platz? Wie lassen sich neue Ideen umsetzen und finanzieren? Mit diesen und ähnlichen Fragen hat sich die Innovationsgruppe UrbanRural SOLUTIONS vier Jahre lang beschäftigt. Die 13 Wissenschaftler*innen und Praktiker*innen aus Wirtschaftswissenschaften, Raum- und Verkehrsplanung arbeiteten gemeinsam mit lokalen Akteuren aus dem Landkreis Göttingen, dem Erweiterten Wirtschaftraum Hannover sowie der Stadt Köln und ihrem Umland. Sie entwickelten eine Reihe von Lösungen für die regionale und interkommunale Daseinsvorsorge.

    Auf den beiden Abschlusskonferenzen im Februar werden die Ergebnisse des Gesamtprojektes präsentiert:
  • Ideen für die Verbesserung der wohnortnahen Daseinsvorsorge in den Regionen
  • "Digitaler Daseinsvorsorge-Atlas" - ein web-basiertes Tool für Fachplaner*innen, die keine GIS-Kenntnisse haben und dennoch selbständig Karten erstellen möchten
  • "Dialogprozess regionale Daseinsvorsorge" - ein idealtypischer Prozess, um Innovationen in der regionalen Daseinsvorsorge zu entwickeln und umzusetzen

Die Veranstaltungen richten sich sowohl an ein Publikum aus der Wissenschaft als auch aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Wirtschaft und Ehrenamt. Um dem breiten Kreis der Interessierten aus den Partnerregionen eine kürzere Anreise zu ermöglichen, findet die Veranstaltung zweimal in nahezu gleicher Form statt:

  • am 06. Februar in Köln und
  • am 26. Februar in Göttingen.

Eine Vorschau auf das Programm entnehmen Sie bitte dem PDF-Dokument.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.
Wir würden uns freuen, Sie zu einer der Abschlusskonferenzen begrüßen zu dürfen.


Die Innovationsgruppe UrbanRural SOLUTIONS

Der demografische Wandel hat bereits heute gravierende Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der lokalen Daseinsvorsorge. Diese schließt öffentliche Leistungen in den Bereichen Verkehr, Bildung, Gesundheit, Kultur und Freizeit ebenso ein wie die Sicherung der Nahversorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs. In vielen Kommunen besteht die Gefahr, dass Bevölkerungsrückgang und -alterung zu einer "Abwärtsspirale des demografischen Wandels" führen, so dass die Leistungen und finanziellen Möglichkeiten der örtlichen Daseinsvorsorge immer weiter zurückgehen. Dem stehen Wachstumsregionen gegenüber, in denen starke Urbanisierungsschübe zu Engpässen in der Daseinsvorsorge führen können. Beide Probleme lassen sich nicht allein durch Veränderungen der Organisation einzelner Einrichtungen lösen. Gefragt sind innovative Strategien zur regionalen Aufgabenteilung und räumlichen Organisation, die nur in enger Abstimmung zwischen allen relevanten Akteuren einer Region umgesetzt werden können.

In der Innovationsgruppe arbeiten Praxisvertreter der finanziellen und fachlichen Planung aus den Untersuchungsregionen Göttingen-Osterode, Hannover und Köln eng mit wissenschaftlichen Instituten zusammen. Alle Akteure gestalten das Vorhaben von vornherein als gleichberechtigte Partner. Sie untersuchen die Frage, wie die Folgen des demografischen Wandels durch eine verbesserte regionale Kooperation betroffener Kommunen angegangen werden können. Ziel ist es, regionale Kooperationen zu ermöglichen, die ohne Innovationen nicht zustande kämen. Die Kooperationen sollen bereits während der Projektlaufzeit angestoßen und so verankert werden, dass sie in den Regionen dauerhaft Bestand haben.


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