Wirtschaftsverkehr in Ballungsräumen

Unbenannt

INVENT - Intelligenter Verkehr und nutzergerechte Technik

Schlüsselworte

Technische Optimierung, Verkehrssicherheit, Routenplanung, Fahrerassistenzsysteme, Verkehrsmanagement

Raumbezug

Kein spezieller Raumbezug

Strukturelle Merkmale

Innerhalb der Initiative arbeiten 23 Unternehmen aus der Automobil-, Zuliefer-, Elektronik-, Telekommunikations- und IT-Industrie sowie Logistikdienstleister, Softwarehäuser und Forschungsinstitute zusammen.

INVENT verfügt insgesamt über 76 Millionen Euro für die Entwicklung neuer Fahrerassistenzsysteme und Informationstechnologien bis Mitte 2005.

Beteiligte Akteure

Adam Opel AG, AUDI AG, BMW Group, DaimlerChrysler AG, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Ericsson Eurolab Deutschland GmbH, Ford Forschungszentrum Aachen GmbH, Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen (fka), Hella KG Hueck & Co., Hermes Versand Service GmbH, IBM Deutschland GmbH, Institut für Automation und Kommunikation e.V. Magdeburg (ifak), MAN Nutzfahrzeuge AG, Navigation Technologies NavTech GmbH, PTV Planung Transport Verkehr AG, Robert Bosch GmbH, Siemens AG, Siemens Restraint Systems GmbH, Siemens VDO Automotive AG, TRANSVER GmbH, TÜV Kraftfahrt GmbH, Universität zu Köln, Volkswagen AG.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert die Kooperation mit bis zu 45 Prozent der Kosten.

Ausgangssituation

Im Jahr 2000 kamen in Deutschland bei Verkehrsunfällen 7.503 Menschen ums Leben. Die Zahl der Verletzten betrug im selben Jahr etwas mehr als eine halbe Million. 90 Prozent der Verkehrsunfälle sind dabei auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen.

Nach Angaben des Projektes verursachen Verkehrsstaus in der Bundesrepublik schätzungsweise eine Wartezeit von insgesamt 13 Millionen Stunden und einen zusätzlichen Kraftstoffverbrauch von 33 Millionen Litern. Der volkswirtschaftliche Schaden wird auf insgesamt 250 Millionen Euro geschätzt.

Zielsystem

INVENT zielt darauf ab, den Verkehr auf den Straßen sicherer und effizienter zu gestalten. Dazu sollen neue Technologien entwickelt werden, die Unfälle und Staus vermeiden bzw. reduzieren sollen.

Folgende Ziele sollen durch die entwickelten Maßnahmen erreicht werden: Mit der kontinuierlichen Forschung im Bereich Verkehr und Verkehrssicherheit soll die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie gestärkt werden.

Maßnahmen

Das Projekt ist in drei Projektbereiche (mit acht Teilprojekten) unterteilt:

Fahrerassistenz/aktive Sicherheit:

Verkehrsmanagement 2010:

Verkehrsmanagement in Transport und Logistik:

Dieser dritte Teil des Projektes befasst sich mit den Fehlfahrten von Lieferfahrzeugen. Es sollen Lieferzeiten garantiert werden, um diese Fehlfahrten zu vermeiden. Dazu wird untersucht, wie sich Verkehrsrouten bis in den Hausnummernbereich unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrszustände planen lassen.

Umsetzung

INVENT startete im Sommer 2001 und stützt sich auf Erfahrungen aus früheren Verbundprojekten wie PROMETHEUS und MOTIV. Die Kooperation der Unternehmen dieses Projektes soll bis Mitte 2005 an den einzelnen Projekten arbeiten.

Ist-Zustand

Aktiv, die Laufzeit ist bis Mitte 2005 geplant.

Wirkungsabschätzung

Da INVENT erst Mitte 2001 begann, ist eine Wirkungsbeurteilung noch nicht möglich. Die Verbesserungen werden insbesondere im Bereich Verkehrssicherheit und Stauvermeidung erwartet. Inwieweit diese Verbesserungen wiederum zu mehr Verkehrsaufwand führen, kann momentan ebenfalls nicht abgeschätzt werden.

Informationsquellen

http://www.invent-online.de, 26.08.02.

Ansprechpartner

INVENT-Büro
Walter Scholl
Hülenbergstraße 10
73230 Kirchheim/Teck
Tel.: 07021 / 9781-81
Fax: 07021 / 9781-82
E-Mail: info@WES-Office.de

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