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Teilmodell Haushaltsbudget

Aufgrund fehlender empirischer und theoretischer Grundlagen für eine valide Zuordnung der Effekte steigender Ausgaben für Verkehr und Energie in den konventionellen Konsumbudgets, werden pauschale Kaufkraftverluste simuliert. Die negativen Auswirkungen von Energiepreissteigerungen werden insofern mit dem Begriff der „Betroffenheit“ verknüpft.

In Anlehnung an die Definition der „fuel poverty“ in Großbritannien (= ein Haushalt gibt 10% oder mehr seines Nettoeinkommens für Heizkosten aus), wird „Betroffenheit“ darüber gemessen, ob ein Haushalt mehr als 20% seines verfügbaren Einkommens für Verkehr und Energie ausgeben muss.

Die Budgets für Verkehrsausgaben und Energie resultieren aus dem Verkehrs- und Wohnungsmarktmodell. Um diese extern zugespielten Budgets „herum“ simuliert das Konsummodell anschließend die Ausgaben für 16 weitere Budgetsparten auf Basis der spezifischen sozioökonomischen Faktoren des jeweiligen Haushaltes.